von der Feuerbach Höh

meine Border Collie Zucht 

Der Border Collie stammt ursprünglich aus der Grenzregion zwischen Schottland und England.

Die Aufgabe des Borders war von jeher das Hüten von Schafen in enger Zusammenarbeit mit dem Schäfer. Nach wie vor zeichnet sich der Border Collie vor allem dadurch aus, Schafe sehr gut lesen zu können und eine blitzschnelle Reaktion zu haben.

Trotzdem wird er in den letzten Jahren von Züchtern auch zunehmend als Familienhund abgegeben.

Der Border besitzt eine sehr rasche Auffassungsgabe und eine enorm hohe Arbeitsbereitschaft. Wenn er nicht hüten darf nimmt er in der Regel an anderen Aufgaben alles, was er kriegen kann. Ein Border Collie braucht unbedingt “Kopfarbeit”, anders wird man ihn nicht wirklich auslasten können. Wenn man den Border rein körperliche auslastet bekommt man einen überdrehten Hochleistungssportler, aber keinen glücklichen Begleiter.

Gut ausgelastet und an Umweltreize gewöhnt, ist der Border Collie ein angenehmer, anpassungsfähiger und im Haus ruhiger Hund. Eine Erziehung mit harter Hand ist daher völlig unangebracht.

Der Border Collie ist keinesfalls geeignet für Menschen, die einen aktiven Hund suchen, da sie selbst gerne aktiver werden würden. Er ist ein Hund für Menschen, die bereits aktiv sind und den Willen haben, ihn über Jahre hinweg angemessen zu beschäftigen.

Daher sollte gerade der junge Border Collie vor allem eines lernen: Ruhe, Konzentration, abschalten können. Wie bei jeder Rasse ist eine gute Umweltgewöhnung sehr wichtig, um keinen nervösen, hektischen Hund zu erhalten.

Da der Border Collie hoch spezialisiert auf das Hüten ist, ist dies auch die mit Abstand beste Form, ihm gerecht zu werden. Er lässt sich allerdings alternativ für fast jede Aufgabe begeistern. Er ist leicht zu motivieren, lernt schnell und bringt viel will to please mit.

Aber: Erzogen kommt natürlich auch ein Border Collie nicht zur Welt!



Es sind die ohne Schuhe,

die jeden Weg mit uns gehen,

es sind die ohne Geld, die uns all das geben,

was unbezahlbar ist.